Das CJD - Die Chancengeber CJD Recke

Unser Konzept

„Das Konzept ist für das Kind – nicht das Kind muss ins Konzept passen“

Wir verfolgen einen situationsorientierten pädagogischen Ansatz und arbeiten in einem guten Mischungsverhältnis geplanter Aktivitäten und spontaner durch die Kinder geforderter Angebote. Hier fließen Auszüge aus den pädagogischen Konzepten von Reggio, Freinet und Montessori direkt ein. Wir arbeiten situativ, aber nicht ungeplant. Von den Mitarbeitern erfordert dieser Ansatz deshalb ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Fantasie und Flexibilität.

Grundsätze für das Konzept

•Kinder sind Selbstgestalter des Lernens, sie sind „aktive Lerner“
•Kinder lernen in sozialen Zusammenhängen
•Kinder lernen im Spiel, Spiel ist Lernen
•Kinder lernen durch Mitmachen und Mitverantwortung (Partizipation)
•Emotionale Sicherheit und Zuwendung bieten die Basis für kindliche Lernprozesse und dem Aufbau eines positiven Selbstbildes
•Jedes Kind hat ein Recht auf seine Einzigartigkeit

Konzeptioneller Rahmen

Schließungszeiten minimal:

2x 1 Woche im Jahr  in Absprache mit dem Elternbeirat     (Vertretungsregelungen mit anderen Kita´s)

geplante Öffnungszeiten:

Kernöffnungszeiten von 7:00 – 17:00 Uhr 
-individuelle Lösungen für Randzeiten

Mittagessen

- Verpflegung in einem abgesicherten Standard für alle Kinder möglich
- transparente reale Abrechnung von Mittagessen

Anpassungen und Veränderungen in gemeinsamer Konzeptentwicklung mit Kommune und dem Elternbeirat

Pädagogische Bereiche

  • Sport– und Gesundheitspädagogik
  • Musische Bildung
  • Sprachförderung
  • Soziale Kompetenzen
  • Partizipation
  • Mathematische Förderung
  • Verkehrserziehung
  • Natur- und  Umwelterfahrungen 
  • Wahrnehmungsförderung •Kreatives Gestalten

Kursangebote

Ein spezielles Kurs-System ermöglicht den Kindern, nach ihren Interessen themenorientierte Kurse zu wählen, wie z.B.:

  • musikalische und kreative Angebote,
  • thematische Exkursionen im Umfeld  

Die Vorschulkinder werden in im letzten halben Jahr vor der Einschulung in einem speziellen Kursprogramm gefördert.

Partizipation

Partizipation heißt, Entscheidungen, die das eigene Leben und das Leben in der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden  (Schröder 1995, S.14) Warum Partizipation in der Kindertagesstätte? Partizipation ist die Grundlage für Selbstbildungsprozesse. Bildung beginnt mit der Geburt.

Dies bedeutet für die pädagogische Arbeit, dass Bildungsprozesse von Fachkräften nur angeregt, unterstützt und begleitet werden können. Diese Selbstbildungsprozesse brauchen einen Bezug zur Lebenswirklichkeit der Kinder, sie müssen dort anknüpfen, wo die Kinder gerade stehen, an ihren Interessen und an ihrer Motivation. Dazu ist die Beteiligung (Partizipation) der Kinder notwendig.

„Gelebte echte Partizipation in der Kita ist die Kinderstube der Demokratie“

Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement ist ein verpflichtendes Element in CJD Einrichtungen.

Die CJD Kindertagesstätten befinden sich bundesweit im Prozess der Erstellung des QM-Handbuches. Das Handbuch wird in Anlehnung an das CJD-QM sowie das BETA Gütesiegel der Diakonie entwickelt und ist somit kompatibel mit DIN ISO. Das QM-Handbuch wird als Ersatz oder Ergänzung zur Konzeption geführt. Es dient als zentrale Informationsquelle für die MitarbeiterInnen in Bezug auf die getroffenen Absprachen zum Verlauf von Prozessen. QM dient zur Absicherung von Standards und Weiterentwicklung von Qualität.